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// Göttinger Symphonie Orchester - 6. Große Reihe
TERMIN
16.04.2010
EINLASS
18:45 Uhr
BEGINN
19:45 Uhr
BESTUHLUNG
Bestuhlt
VERANSTALTER
Göttinger Symphonie Orchester
// INFORMATIONEN


FRANZ LISZT
Tasso. Lamento e Trionfo S 96
Symphonische Dichtung Nr. 1 für großes Orchester

CARL HEINRICH RINECKE
Konzert für Harfe und Orchester e-Moll op. 182

ANTONÍN DVORÁK
Symphonie Nr. 6 D-Dur op. 60


Solist: Charlotte Balzereit, Harfe
Leitung: Volker Schmidt-Gertenbach

Zu diesem Konzert findet eine Generalprobe für Schüerinnen und Schüler und für Damen und Herren aus Seniorenheimen statt. Nähere Informationen erhalten Sie bei der Geschäftsstelle des Göttinger Symphonie Orchesters.

Zahlreiche erste Preise wurden Charlotte Balzereit bei nationalen und internationalen Wettbewerben zuerkannt. Sie war Stipendiatin der Menuhin Stiftung, der Villa Musica und wurde 1999 in die Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen. 2003 erhielt sie die Louis Spohr-Medaille der Stadt Seesen. Sie musizierte zeitweise als Soloharfenistin an der Bayerischen Staatsoper und ist seit 2001 Soloharfenistin bei den Wiener Philharmonikern.

Volker Schmidt-Gertenbach war von 1974 bis 1989 Chefdirigent des Göttinger Symphonie Orchesters. Seither widmet er sich ausschließlich seinen umfangreichen Verpflichtungen als Gastdirigent in aller Welt. Neben seinem Göttinger Engagement war er von 1981 bis 1984 auch ständiger Dirigent des Radio-Symphonie-Orchesters in Stavanger (Norwegen). Über 100 Werke hat er für die verschiedensten Rundfunkanstalten eingespielt, ist mehrfach im Fernsehen aufgetreten und hat sich auch auf dem Tonträgermarkt einen Namen gemacht. Künstler wie Wilhelm Kempff, Claudio Arrau, Alfred Brendel, Martha Argerich, Geza Anda, Mstislav Rostropowitch, Heinrich Schiff, Cyprien Katsaris und Frank Peter Zimmermann zählen zu jenen Persönlichkeiten, mit denen er regelmäßig musiziert.

 


Die Geschichte des Göttinger Symphonie Orchesters beginnt am 16. Januar 1862. Einige Bürger Göttingens reichten ein Gesuch ein, mit der Bitte um »ein tüchtiges städtisches Orchester«. Das Gesuch wurde positiv beschieden und am 5. November 1862 wurde August Ferdinand Schmacht als neuer Göttinger »Stadtmusikus« eingestellt. Das neue Orchester trug zunächst den Namen »Schmachtsche Kapelle«.
Es folgte eine wechselvolle Geschichte verbunden mit zahlreichen Namensänderungen. So hieß das Orchester u.a. »Städtisches Orchester«, »Stadttheater-Orchester«, »Orchester des Städtischen Theaters«, »Theaterorchester des Deutschen Theaters Göttingen«.
Mit dem Ende der Spielzeit 1950/51 kündigte man dem Orchester aufgrund der schlechten finanziellen Situation der Stadt. Doch mit der Bildung eines Trägervereins, dem »Verein zur Förderung des Göttinger Symphonie Orchesters e.V.«, sicherten die Bürger dessen Existenz. Die Musiker blieben beisammen und haben das Orchester zu neuer Blüte gebracht. Seit 1951 heißt das Ensemble »Göttinger Symphonie Orchester«, kurz GSO.
Das große Engagement des GSO wurde in den letzten Jahren durch mehrere Auszeichnungen gewürdigt. Vom deutschen Musikverleger-Verband erhielt das GSO den Preis »Das beste Konzertprogramm der Saison 1995/96«. 1997 erhielt die erste CD-Veröffentlichung des GSO, eine Live-Aufnahme der »Apocalypse selon St. Jean« von Jean Françaix von der französischen Zeitschrift »Opéra International« die höchste Bewertung »Le Timbre de Platine«.

 

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