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HECTOR LOUIS BERLIOZ
»Le carnaval romain« (Römischer Karneval) op. 9
Ouverture caractéristique
FRÉDÉRIC CHOPIN
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 f-Moll op. 21
SERGEJ RACHMANINOW
Symphonie Nr. 1 d-Moll op. 13
Solist: Alexander Schimpf, Klavier
Leitung: Joseph Bousso
Alexander Schimpf stammt aus Göttingen, wo er früh mit dem Klavierspiel begann und inzwischen durch rege Konzerttätigkeit in ganz Deutschland und dem europäischen Ausland unterwegs ist. Seit seiner Jugend erhielt Alexander Schimpf immer wieder bedeutende Auszeichnungen für sein Klavierspiel, zuletzt das »Stipendium des Bundespräsidenten« beim Felix-Mendelssohn-Wettbewerb 2007 an der Universität der Künste Berlin, den 2. Preis im Internationalen Klavierkonzertwettbewerb »Cittá di Cantú« (Italien) und schließlich 2008 den »Preis des Deutschen Musikwettbewerbs« in Bonn, in Verbindung mit der Aufnahme in die »Bundesauswahl Konzerte junger Künstler« des Deutschen Musikrates.
Joseph Bousso, ein gebürtiger New Yorker, studierte Klavier und Violine an der Manhattan School of Music in seiner Heimatstadt. Er erwarb den Bachelor of Music in Dirigieren am Curtis Institut of Music and einen Master of Music in Dirigieren von der Juilliard School.
Seit Anfang der Spielzeit 2008/2009 dirigiert er als zweiter Kapellmeister am Nationaltheater Weimar. Davor war er Chefdirigent des Landesjugendorchesters Hamburg und Korrepetitor mit Dirigierverpflichtung an der Hamburgischen Staatsoper, wo er Assisten von Jean-Yves Ossonce und Marcus Bosch sowie Repetitor unter Simone Young war.
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Die Geschichte des Göttinger Symphonie Orchesters beginnt am 16. Januar 1862. Einige Bürger Göttingens reichten ein Gesuch ein, mit der Bitte um »ein tüchtiges städtisches Orchester«. Das Gesuch wurde positiv beschieden und am 5. November 1862 wurde August Ferdinand Schmacht als neuer Göttinger »Stadtmusikus« eingestellt. Das neue Orchester trug zunächst den Namen »Schmachtsche Kapelle«.
Es folgte eine wechselvolle Geschichte verbunden mit zahlreichen Namensänderungen. So hieß das Orchester u.a. »Städtisches Orchester«, »Stadttheater-Orchester«, »Orchester des Städtischen Theaters«, »Theaterorchester des Deutschen Theaters Göttingen«.
Mit dem Ende der Spielzeit 1950/51 kündigte man dem Orchester aufgrund der schlechten finanziellen Situation der Stadt. Doch mit der Bildung eines Trägervereins, dem »Verein zur Förderung des Göttinger Symphonie Orchesters e.V.«, sicherten die Bürger dessen Existenz. Die Musiker blieben beisammen und haben das Orchester zu neuer Blüte gebracht. Seit 1951 heißt das Ensemble »Göttinger Symphonie Orchester«, kurz GSO.
Das große Engagement des GSO wurde in den letzten Jahren durch mehrere Auszeichnungen gewürdigt. Vom deutschen Musikverleger-Verband erhielt das GSO den Preis »Das beste Konzertprogramm der Saison 1995/96«. 1997 erhielt die erste CD-Veröffentlichung des GSO, eine Live-Aufnahme der »Apocalypse selon St. Jean« von Jean Françaix von der französischen Zeitschrift »Opéra International« die höchste Bewertung »Le Timbre de Platine«.
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