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// Göttinger Symphonie Orchester - 5. Kleine Reihe
TERMIN
23.04.2010
EINLASS
18:45 Uhr
BEGINN
19:45 Uhr
BESTUHLUNG
Bestuhlt
VERANSTALTER
Göttinger Symphonie Orchester
// INFORMATIONEN


NIKOLAJ RIMSKI-KORSAKOW
Ouvertüre Russische Ostern op. 36 (1888)

SERGEJ PROKOFIEW
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 g-Moll op. 16

JEAN SIBELIUS
Symphonie Nr. 5 Es-Dur op. 82

Solist: Hinrich Alpers, Klavier
Leitung: Hermann Bäumer

Durch sein fesselndes, doch niemals vordergründiges Klavierspiel hat Hinrich Alpers in den letzten Jahren eine internationale Karriere eingeschlagen, die ihn bereits in Musikzentren wie New York, Toronto, Berlin, Oslo, Warschau und Paris geführt hat. 1981 in Uelzen geboren, absolvierte er seine musikalische Ausbildung bei Bernd Goetzke an der Musikhochschule Hannover. Ein Auslandsjahr an der Juiliard School, öffnete die Türen zum amerikanischen Kontinent, wo er seine wohl bislang wichtigsten Erfolge feiern konnte und Preisträger namhafter Wettbewerbe wurde, die seine internationale Karriere förderten. »... ein Musiker allerhöchsten Ranges. Merken Sie sich diesen Namen: Hinrich Alpers.« (The New York Sun, März 2008)

Der hervorragende Ruf, den Hermann Bäumer seine nicht nur solide, sondern auch äußerst kreative Arbeit als Generalmusikdirektor für das Musikleben der Stadt Osnabrück eingebracht hat, spiegelt sich nicht nur im großen Publikumszuspruch und im Lob der Fachpresse, sondern auch in einer Vielzahl von Gastdirigaten im In- und Ausland. Im August 2007 führte Hermann Bäumer sein Orchester zu Konzerten nach Teheran - damit trat zum ersten Mal seit 1979 ein westliches Orchester im Iran auf. Darüber hinaus ist Hermann Bäumer zu außergewöhnlichem musikdramtischen Repertoire. Beim GSO war er 2007 erstmals Gast.

 


Die Geschichte des Göttinger Symphonie Orchesters beginnt am 16. Januar 1862. Einige Bürger Göttingens reichten ein Gesuch ein, mit der Bitte um »ein tüchtiges städtisches Orchester«. Das Gesuch wurde positiv beschieden und am 5. November 1862 wurde August Ferdinand Schmacht als neuer Göttinger »Stadtmusikus« eingestellt. Das neue Orchester trug zunächst den Namen »Schmachtsche Kapelle«.
Es folgte eine wechselvolle Geschichte verbunden mit zahlreichen Namensänderungen. So hieß das Orchester u.a. »Städtisches Orchester«, »Stadttheater-Orchester«, »Orchester des Städtischen Theaters«, »Theaterorchester des Deutschen Theaters Göttingen«.
Mit dem Ende der Spielzeit 1950/51 kündigte man dem Orchester aufgrund der schlechten finanziellen Situation der Stadt. Doch mit der Bildung eines Trägervereins, dem »Verein zur Förderung des Göttinger Symphonie Orchesters e.V.«, sicherten die Bürger dessen Existenz. Die Musiker blieben beisammen und haben das Orchester zu neuer Blüte gebracht. Seit 1951 heißt das Ensemble »Göttinger Symphonie Orchester«, kurz GSO.
Das große Engagement des GSO wurde in den letzten Jahren durch mehrere Auszeichnungen gewürdigt. Vom deutschen Musikverleger-Verband erhielt das GSO den Preis »Das beste Konzertprogramm der Saison 1995/96«. 1997 erhielt die erste CD-Veröffentlichung des GSO, eine Live-Aufnahme der »Apocalypse selon St. Jean« von Jean Françaix von der französischen Zeitschrift »Opéra International« die höchste Bewertung »Le Timbre de Platine«.

 

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